Glyphosat, was ist das eigentlich?

IBU: International Bitternet Unit - Was ist das?

Was ist Glyphosat? Die Frage stellt sich derzeit aktuell wohl jeder Zweite. Das liegt nicht daran, das es ein neuer Trend oder etwas zu Essen ist. Aktuell beherrscht das Thema „Glyphosat“ die Medien mehr, als was dieser oder jener Promi macht. Glyphosat ist der Wirkstoff, der in Pflanzenschutzmitteln enthalten ist und gehört damit zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Herbizidprodukten. Gut, nun wissen wir schon einmal was Glyphosat ist. Doch warum werden die Medien von einem Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln so beherrscht? Die Zulassung für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat für die EU wäre Ende des Jahres 2017 ausgelaufen. Es musste also über eine neue Verlängerung beraten werden, die am 27.11.2017 durch die EU-Kommission beschlossen und um weitere fünf Jahre zu verlängert wurde. Nur wird aktuell überall darüber debattiert, ob der Wirkstoff Glyphosat krebserregend ist.

Glyphosat in Getränken?

Glyphosat hinterlässt scheinbar Rückstände in den Pflanzen und Tieren und damit auch in Rohstoffen die weiterverarbeitet werden wie z.B. bei Bier (Hopfen). Vielen Bieren wurde die Belastung mit Glyphosat schon nachgewiesen. Die Werte lagen zwischen 0,41 und 29,7 Mikrogramm pro Liter und damit im schlimmen Fall weit höher als über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser von 0,1 Mikrogramm. Die Ironie an der Geschichte ist leider, das es beim Bier keine Höchstgrenze gibt. In meinen Augen eine Unverschämtheit! Während Frau Marike Kolossa, Leiterin des Fachgebiets gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung im Umweltbundesamt, sagt: „Ein Stoff, der wahrscheinlich krebserregend ist, hat weder im Bier noch in unserem Körper etwas verloren“, argumentiert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) „Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1000 Liter Bier trinken.“

Ist der Wirkstoff Gefährlich oder nicht?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sagt, ….das es zu erwarten sei, das Glyphosatrückstände in Bier zu finden seien, da die Rohstoffe nunmal gegen schädliche Erreger geschützt werden müssen. Selbst die höchsten Werte von rund 30 Mikrogramm pro Liter seien jedoch so niedrig, dass die rechnerisch resultierende Aufnahmemenge bei einem Erwachsenen mehr als 1000-fach niedriger liegen würde als die derzeit als unbedenklich geltenden Aufnahmemengen. Doch was soll ich jetzt als Verbraucher davon halten? Nur weil ich an einem Stück Fliegenpilz nicht sterbe, kann ich dennoch jeden Tag ein Stück des giftigen Pilzes essen?

Glyphosat – Fazit & Meinung

Das Rohstoffe gegen Schädlinge geschützt werden müssen ist klar. Wenn das mit Glyphosat erfolgreich funktioniert, bin ich zufrieden. Doch warum gibt es eine Obergrenze bei der Aufnahme von Glyphosat bei Wasser und bei anderen Getränken nicht. Nur weil es bis zur einer bestimmten Menge nicht schädlich ist für den Menschen, heißt es nicht – das man längerfristig Schaden davon nimmt. Aktuell gibt es noch keine Langzeitstudien, ob Glyphosat wirklich krebserregend und schädlich für den Menschen sind. Doch müssen immer gleich Langzeitstudien her? Warum kann man nicht schon vorab zum Schutz des Menschen klare Verhältnisse schaffen. Ich kann schon nach den 2. Mal greifen auf eine kochend heiße Herdplatte sagen, das es schädlich für mich ist. Ich muss da nicht erst 10 Jahre warten. Allem in allen wünsche ich mir schon eine zukünftige Aufklärung, ob der Wirkstoff schädlich ist oder nicht. Doch das hat wie es scheint nun weitere 5 Jahre Zeit.

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