Held Bräu Privatbrauerei Polster im Test-Fazit & Meinung

Held Bräu

Held Bräu, das Bier für Helden! Auch wenn ich nicht Glaube, das die Privaterauerei der Familie Polster das Bier nur für Helden braut. Ich war mal wieder auf der Suche nach außergewöhnlichen Bieren gewesen und habe dabei das „Held Bräu“ gefunden. Gebraucht wird das Held Bräu in der Privatbrauerei der Familie Polster in Oberailsfeld in Bayern. Die Privatbrauerei befindet sich schon seit über 300 Jahren in Familienbesitz und braut folgende Biersorten ganzjährig, Helles Bier, Dunkles Bauernbier, Weizenbier, Pils. Außerdem gibt es saisonal noch Bockbier zur Fastenzeit, Weizenbockbier zu Adventszeit, Festbier zu Weihnachten. Wie ich finde, für eine Privatbrauerei schon ein ordentliches Angebot. Doch in der heutigen Verkostung kommen wir zum Held Bräu. Das Held Bräu ist ein untergäriges Helles Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,9 %.

Held Bräu Kronkorken
Held Bräu Kronkorken

Held Bräu – Optik & Design

Abgefüllt wird das Held Bräu in der bauchigen 0,5 Liter – die für bayrische Biere so typisch ist. Das Etikett ist einfach gehalten und reduziert sich auf das notwendigste. Ein Ritter mit Schild, der den Ritter / Held darstellen soll. Was ich sehr gut finde, das der Kronkorken des Held Bräu Bieres ebenfalls gelabelt ist. Es gibt so manche andere Privatbrauereien, die darauf verzichten, was ich persönlich sehr schade finde. Mit dem Kronkorken des Held Bräus habe ich wieder einen weiteren Kronkorken für meine Kronkorkensammlung. Schaut man sich die Flasche mit dem Etikett so an, kann man an der Optik leider nicht sehen, welch gutes Bier sich in der Flasche befindet. Somit kann man mal wieder sagen, Optik sagt nichts über die Qualität aus.

Held Bräu – Antrunk & Geschmack

Der erste Antrunk ist wuchtig. Das Pils hat richtig Kohlensäure und man muss sehr vorsichtig beim ersten Antrunk aus der Flasche sein. In das Glas würde ich das Held Bräu wie ein Weizen eingießen, um die wuchtige Kohlensäure im Griff zu haben. Beim zweiten Antrunk war ich gewarnt und konnte beim ersten schmecken auf der Zunge eine gute Malzstruktur erkennen, die mich ein wenig an ein alkoholfreies Bier erinnert. Im weiteren Verlauf erstreckt sich eine leichte Süße die sich im Abgang in die Bitterkeit des Hopfens wandelt. Leider bleibt beim nachschmecken und schnalzen auf der Zunge nicht sehr viel übrig vom tollen Geschmack des Held Bräus. In diversen Vergleichen des Held Bräus wurden Honig Noten geschmeckt, die ich so nicht bestätigen kann.

Held Bräu – Fazit & Meinung

Ich muss sagen, dafür das es eine Privatbrauerei ist , ein verdammt gutes Bier! Wer die Nase voll hat von Augustiner, Tegernseeer und Co, sollte sich mal an das Hell Bräu wagen. Mich persönlich überzeugt die geschmackliche Reise des Helden. Erst kommt er malzig, dann leicht süß, um dann zum Schluss mit der Bitterkeit es Hopfens zu punkten. Ich musste mir bei der Verkostung 3-4 Schluck nacheinander gönnen, weil ich die Geschmackskomposition wieder und wieder auf der Zunge schmecken wollte. Was mich leider etwas enttäuschte, das der Nachhall des Held Bräus leider nicht so stark war. Im Nachhinein war ich sogar traurig, das ich mir nur eine Flasche mit nach Hause genommen habe. Ich kann nur sagen, es ist definitiv eine Empfehlung wert und solltet ihr euch das Held Bräu mal zu Munde führen, sagt mir bitte in den Kommentaren – wie es euch gemundet hat.

In diesem Sinne – Prost meine Helden!

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