Punkte sammeln mit Payback & Deutschlandcard

Punkte sammeln mit Deutschlandcard

Punkte sammeln ist in Deutschland mehr als nur ein Trend. Kundenkarten, Rabattkarten und Coupons, Payback, Deutschlandcard, Ikea Family Card – wer hat das nicht? In Deutschland ist das Sparen und sammeln von Punkten fast schon genauso populär geworden wie in Amerika. Doch was haben wir vom Sammeln von Punkten und Prämien mit Payback und Co? Lohnt sich das für uns überhaupt und was passiert eigentlich mit meinen Daten, die im Hintergrund erhoben werden. Das alles habe ich mich mal in einer ruhigen Minute gefragt und habe angefangen das mal zu erforschen.

Punkte und Rabatte sammeln

Die Marktführer im Punkte sammeln sind einmal Payback Card auf Platz 1und die Deutschlandcard auf Platz 2 und knapp dahinter die Ikea Family Card. Bekommen kann man die kostenlosen Rabatt und Sammelkarten online im Internet oder auch zum Teil im Handel. Einfach ausfüllen und abgeben oder online registrieren und schon ist man ein Teil der Sammler von Punkten und Rabatten. An sich spricht ja nichts dagegen, denn je nachdem wo man die Punkte sammelt, gibt es entweder sofort Rabatte oder Punkte die man sammelt und später gegen Sachpreise einlöst. Klingt alles ganz toll in der Theorie, doch funktioniert das auch in der Praxis?

Payback oder Deutschlandcard?

Ich selber nutze auch die Payback und Deutschlandcard und das eher sporadisch. Bei jeden meiner Einkäufe werde ich gefragt, ob ich meine Payback oder Deutschlandcard dabei habe. Jedes Mal fällt mir dann auf das Neue ein, das sie bei mir zu Hause irgendwo herumliegen. Was ich in der Zwischenzeit an Punkte verschenkt habe ist natürlich sehr ärgerlich. Ist es wirklich so ärgerlich? Wann machen denn Rabattkarten zum Punkte sammeln eigentlich Sinn? Sinn machen die Karten nur, wenn man in den Geschäften in denen man häufig einkauft die jeweilige Karte auch nutzbar ist. In meinem Fall kann ich die Payback und Deutschlandcard in fast allen Geschäften zum Sammeln von Punkten nutzen. Denn nur so sammelt man mit jeden Einkauf auch die Punkte. Nur wegen der Punkte woanders einkaufen gehen würde Wiederrum keinen Sinn machen, weil meist die Ersparnis und das Sammeln der Punkte zu gering ausfallen würde.

Punkte nur begrenzt sammeln!

In der Vergangenheit hatte ich schon auf beiden Karten Punkte gesammelt, aber leider verfallen irgendwann alle Punkte und somit hat sich das Sammeln der Punkte zumindest bei Payback erst einmal erledigt. Man sollte beim Sammeln der Punkte auch immer im Augen behalten, wie lange die Punkte und das Guthaben gültig sind. Löst man seine Punkte nicht rechtzeitig ein, verfallen die Punkte irgendwann. So hat man zum Beispiel bei der Deutschlandcard 36 Monate Zeit um die gesammelten Punkte einzulösen, während es bei der Payback Card auch 36 Monate sind, man aber über den Verfall der Punkte rechtzeitig hingewiesen wird.

Ich selber habe es jetzt endlich mal geschafft meine Punkte bei der Payback Card einzulösen und erhalte in den nächsten Tagen eine Halogen Stirnlampe. Vielleicht nicht der Mega Hauptgewinn, aber immerhin etwas bekommen und das ganz nebenbei. Finde ich an sich eine Gute Idee und spornt mich wieder an, meine Rabatt Karten wieder zum Einkauf mitzunehmen. Doch so schön das Sparen auch ist, sind damit auch wieder negative Punkte verbunden. Mit der Registrierung und dem Ausstellen einer Rabattkarte, wird man als Kunde gläsern. Es geht vielleicht nicht der Name rum, aber was man kauft, wie , wo , wann und was man bezahlt hat. Man kann von jedem Kunden ein Kaufprofil erstellen und sehen was man persönlich mag. Zusätzlich dürfen in den meisten Fällen auch die Daten weiter gegeben werden, damit angeschlossene Unternehmen diese Daten weiter auswerten und verarbeiten können. Inwieweit das jetzt für jeden relevant ist, kann ich nicht sagen – nur sollte man sich nicht wundern, wenn man vielleicht ab und an komische Mails oder Anfragen bekommen. Im Prinzip sind unerwünschte Werbemaßes verboten, aber gegen SPAM kann man sich bekanntlich nur schwer schützen.

Punkte sammeln - Beachtung des Datenschutz?
Punkte sammeln – Beachtung des Datenschutz?

Payback & Deutschlandcard – Datenschutz

Ich selber gehe das alles bis zu einem gewissen Maß mit. Doch irgendwo gibt es dann auch Grenzen, wo ich dann sage, nein das will ich nicht – das geht euch nichts an. Was persönlich derzeit sehr stört, ist die ständige Frage beim Kauf nach meiner Postleitzahl. Das geht dem Kassierer gar nichts an, auch wenn er nur seinen Job macht. Ich verweigere grundsätzlich meine Postleitzahl und sage meist:“Die möchte ich ihnen nicht sagen!“. Ich werde meist mit großen Augen angeschaut und bei der Eingabe gibt es meist 5 x die Null. Hier in diesem Fall konnte ich es abwenden, doch REWE ist da ja noch eine Nummer härter. Ich war vor längerer Zeit auf der Internetpräsenz von Rewe gewesen, um mich über ein Produkt zu informieren. Prompt wurde ich nach meiner Postleitzahl gefragt, die ich nicht eingeben wollte. Ich fand keine Möglichkeit das Fenster wegzuklicken und kam auch nicht mit 5 x Null weiter. Man wollte penetrant meine Postleitzahl und ich sie nicht preisgeben. Sowas nervt ich ja richtig und deshalb habe ich REWE daraufhin angeschrieben. Man hat versucht viel zu erklären, aber letztlich ist alles geblieben wie es ist. Man will meine Postleitzahl. Nun gut, ich habe mich dagegen gewehrt, in dem ich nicht mehr auf die Internetpräsenz von REWE gehe und mir Einkäufe in diesem Unternehmen mir zukünftig spare. Kundenservice sieht anders aus.

Mein Fazit zum Punkte sammeln & Datenschutz

Klar nutze ich auch Rabattkarten oder Coupons, doch sollte man sich ernsthaft fragen, kaufe ich in den Geschäften häufiger ein und lohnt es sich für mich. Ist das der Fall, machen Deutschlandcard oder Payback Sinn, wenn nicht, sollte man es lassen. Mit dem Abschluss und nutzen einer Rabattkarte, sollte man sich auch dessen bewußt sein, das alle angeschlossenen Unternehmen erfahren, was man so kauft und was die persönlichen Vorlieben beim Kauf sind. Unterbinden kann man das fast nie, nur sollte man sich wenigstens an anderer Stelle zu helfen wissen, wenn die Neugier der Unternehmen wieder einmal zu groß wird. Wie in dem Fall von REWE.

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