Trinkkur, was ist das eigentlich?

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Trinkkur, was ist das eigentlich

Trinkkuren sind schon früh in der Heilkunde genutzt worden, um schädliche und giftige Stoffe aus dem Körper zu schwemmen. Bei Brunnenkuren, auch Trinkkuren genannt, wird Wasser aus Heilquellen zu therapeutischen Zwecken regelmäßig über einen längeren Zeitraum getrunken. Diese Form der Kur wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein bei zahlreichen Krankheiten verordnet und war die in deutschen Kurorten am häufigsten praktizierte Kurform. Auch heute ist sie teilweise noch Bestandteil einer Kur, hat jedoch deutlich an Bedeutung verloren. Im 19. Jahrhundert war auch die Milchkur als eine spezielle Form der Trinkkur sehr populär.Doch im Laufe der Zeit sind Trinkkuren mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Heute werden Trinkkuren zumeist nur noch Rehas (Medizinische Rehabilitation) verschrieben, genutzt und praktiziert. Doch Trinkkuren kann man auch zu Hause für sich nutzen und seinem Körper öfters etwas Gutes tun.

Ist jedes Wasser für eine Trinkkur geeignet?

Hier unterscheiden sich wieder einmal die Meinungen. Die einen sagen es ist besser, wenn das angewendete Wasser für die Trinkkur sowenig Mineralstoffe wie möglich hat. Anwender von Trinkkuren meinen, das für Trink Kuren immer minerallastige Heilwasser genutzt werden sollen. Was ist jetzt richtig oder falsch? Das kann ich euch leider nicht wirklich sagen. Die These, das nicht so stark mineralisierte Wasser besser in der Lage sind gelösten Schadstoffe aus dem Körper aufzunehmen, klingt schon plausibel. Angeblich wirkt das Wasser dann wie ein Magnet das alles aufnimmt und mit aus dem Körper schwemmt. Doch sollte man bei der Trinkkur auch im Auge behalten, das man mit der Kur einen erhöhten Flüssigkeitsaussoß hat. Was ist mit den Mineralstoffen die man bei der Kur wieder verliert. Diese müssen dem Körper wieder auf natürlichem Weg zugeführt werden. Letztlich muss du das dann selber für dich entscheiden. Starte doch einfach eine Trinkkur und teste selber an dir aus, was dir besser bekommt.

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Ablauf einer Trinkkur

Trinkkuren sollte man zeitlich begrenzen und nicht unendlich fortführen. Am besten macht man auf das Jahr gerechnet 3 oder 4 feste Trinkkuren für eine Woche (7 Tage). Bei einer Trinkkur sollte der Wasserbedarf etwas höher liegen also normal. Rechne Dein Körpergewicht mal 30 und Du hast in etwas den Tagesbedarf an Wasser was du zusätzlich trinken musst. Gehen wir davon aus, das ich derzeit 85 Kg wiege – muss ich also 2550 ml Wasser über den Tag trinken. Das zusätzlich zu dem, was ich sonst noch trinke. Klingt erst einmal viel, doch wenn man die Summe durch 12 Stunden rechnet, bin ich pro Stunde bei etwas über 200 ml pro Stunde. Das ist schon zu schaffen. Am Besten ein Glas nehmen das in etwa die Füllmenge von 200 ml hat und sich selber motivieren!

Trinkkur: Warmes Wasser auf nüchternen Magen

Das ist nicht nur Theorie, sondern bewiesen. Warmes Wasser regt auf nüchternen Magen den Verdauungstrakt an. Du bereitest somit den Magen schon auf das Frühstück vor und regst die Verdauung für den morgendlichen Stuhlgang mit an. Ein Tipp noch von mir. Versuche bei der Trinkkur das Wasser nur bei Zimmertemperatur (nicht kalt/Kühlschrank) zu trinken. Es ist bekömmlicher für den Magen und regt den Körper für die geplante Trinkkur besser an. Wenn Du jetzt noch den Bedarf an Kaffee auf ein Minimum reduzierst, auf die Ernährung achtest und ein wenig mehr Sport machst – kannst du am Ende der Trinkkur garantiert einen Unterschied feststellen. Berichte mir doch mal von Deinen Erfahrungen. Schreibe Deinen Erlebnisse und Eindrücke in die Kommentare.

Quelle: de.wikipedia.org

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