Zuckercouleur – was ist das eigentlich (E150d)

Natürliches Aroma-Was ist das?

Zuckercouleur – was ist das eigentlich?

Zuckercouleur oder Zuckerkulör wie es auch umgangssprachlich genannt und geschrieben wird, setzt die Industrie häufig in der Lebensmittelbranche als Farbstoff E150d ein. Zuckerkulör bewirkt als Farbstoff E150d nichts anderes als das das betreffende Lebensmittel dunkelbraune, oder schwarze Farbe bekommt. Zuckercouleur wird für Getränke wie z. B. Malzbier, Whisky, Alkopops, Rum, Limonaden wie Ginger Ale und Cola, sowie für Marmeladen, Wurst, Fertigsoßen, Essig und Süßwaren verwendet. Zuckercouleur ist im Lebensmittelhandel erhältlich und kann in der Alltagsküche zum Färben von Süßspeisen verwendet werden. Trotz umstrittener Studien die belegen, dass Zuckerkulör krebserregend ist, wird der Farbstoff E150d weiterhin in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Auch wenn wir Amerika in vielen belangen für langsam und kompliziert halten, hat man dort das Problem schon erkannt.

Rechtliche Lage-Zuckercouleur (E150d)

Zuckercouleur ist deklarationspflichtig, aber für Lebensmittel mit dem Vermerk qs zugelassen. Eine Verwendung von Zuckerkulör ist in der Lebensmittelindustrie nicht gestattet, um andere Eigenschaften vorzutäuschen. So ist etwa bei Broten der Zusatz von Zuckercouleur verboten, da er eine dunklere Mehltype oder einen höheren Roggenanteil vortäuschen könnte; nur bei „Malt bread“ ist die Zugabe zulässig. Was du zum Beispiel nicht weißt, ist die Tatsache das in der Lebensmittelindustrie 30 Produktgruppen nicht gefärbt werden dürfen. Dazu zählen zum Beispiel Milchprodukte, Müllereiprodukte, Eiprodukte, Tee, Röstkaffee; weitere nur mit Einschränkungen.

Zuckerkulör-verschiedene Farbstoffe

Zuckerkulör ist nicht nur der Farbstoff E150d sondern wird in verschiedene Farbstoffe und Bereiche unterteilt. Zuckerkulör oder auch Einfache Couleur / Kaustische Couleur wird als Farbstoff E 150a für stark alkoholhaltige Erzeugnisse eingesetzt. Der Kaustische Sulfit-Couleur wird wiederrum als E 150b für Alkopops verwendet.  Dann gibt es noch Essig III Ammoniak-Couleur  der als E 150c in Bier und andere alkoholische Getränke vorkommt und zum Schluss der Klassiker Ammoniumsulfit-Couleur als E 150d für saure Lebensmittel und alkoholfreie Erfrischungsgetränke, wie zum Beispiel Cola.

Risiken von-Zuckercouleur

Der Farbstoff kann auch Aluminium enthalten, ohne dass es auf dem Etikett angegeben ist. Dieses meist genutzte Metall steht schon seit längerem in Verdacht Krebs auszulösen und zu fördern. Es gibt zahlreiche Studien dass Aluminium als sogenanntes Metallöstrogen, die Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone beeinflusst und manipuliert. Deshalb sollte Man(n) auch keine Deodorants mit Aluminum in der Köperpflege verwenden, sondern eher darauf verzichten.

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