Helles Bier von Kuchlbauer – im Geschmackstest.

Helles Bier von der Brauerei Kuchlbauer aus Bayern

Helles Bier von Kuchlbauer – im Verkostungstest.

Helles Bier von Kuchlbauer, werden jetzt kenner der Bierszene fragen? Das kann nicht sein! Und doch ist es wahr. Beim meinem Streifzug bei Getränke Grabsch habe ich Helles Bier von der Brauerei Kuchlbauer entdeckt.

INFO:Der „Kuchlbauer“ besitzt eines der ältesten Braurechte der Welt. Schon um 1300 erhielt das Stammhaus der Brauerei in Abensberg die Braugerechtsame des Grafen von Abensberg. 1751 erwarb Josef Amann, seines Zeichens „Kuchlpaur“, also Lebensmittellieferant des bischöflichen Hochstifts in Regensburg, das Abensberger Anwesen samt Braunbier- und Weißbiergerechtsame. Daher kommt der Firmenname „Zum Kuchlbauer“.

Auch wenn die Brauerei Kuchlbauer für Beste Weissbiere bekannt ist, muss sie sich für die Braukunst von ihrem „Helles Bier“ nicht schämen. Ich habe es probiert und war überrascht wie gut ein Helles Bier aus Bayern doch schmecken kann.

Optik und Design – Helles Bier von Kuchlbauer

Wenn man die Optik und das Design anspricht, ist es vielleicht besser nicht darüber zu sprechen. Sicherlich ist alt und retro chic und man sollte nicht immer nach der Optik gehen, doch sind wir akutell nicht mehr im Jahre 1990, sondern schon in 2017 angekommen. Die meisten Brauereien haben ihre Etiketten einer Erfrischungskur optisch unterzogen, um heute den ersten Kaufimpuls gerecht zu werden. Und der Käufer heute nimmt nur das was ihm gefällt und da spielt die Optik eine ganz große Rolle. Mir wurde das Bier vom Inhaber des Getränke Ladens empfohlen und so wurde mein Kaufimpuls mehr oder weniger erzeugt. Hätte ich davor gestanden und überlegt, weiß ich nicht , ob ich es letztlich gekauft hätte.

Antrunk und erster Geschmack

Riecht man an der geöffneten Flasche, kann man einen leichte Malznote und Hopfen riechen. Beide Aromen riechen leicht und nicht gar nicht aufdringlich. Nimmt man das erste Mal einen großen Schluck, fällt sofort das geringe Kohlensäure Polster auf. Geschmacklich ist das Helle sehr ausgeglichen. Eine gute Malznote mit der leichten Bitterkeit des Hopfens. Angenehm und super zu trinken. Auch der Nachhall ist sehr angenehm und von einer leichten Würze begleitet, sodas man länger das Helle Bier noch nachschmecken kann. Was ich leider bemängeln muss ist nach wie vor die leichte Kohlensäure. Die letzten 2 Schluck aus der Flasche waren schon richtig fad und ausdruckslos, weil die Kohlensäure schon verflogen war. Schade.

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