Captain Morgan Mutineer im Geschmackstest

Captain Morgan Mutineer

Captain Morgan Mutineer im Geschmackstest

Captain Morgan Mutineer soll ein weiteres Szene Getränke für Jugendliche im Alter von 21-29 Jahre werden. Zumindest ist das der Plan. Biermischgetränke sind schon seit langem auf dem Markt angekommen obwohl man ihnen keine große Zukunft vorausgesagt hat. Bier + Zusatz X ist doch kein Bier. Mit dem Radler hat es begonnen und nun haben wir einen so breite Bierkultur, das es mehr und mehr Raum für neue Dinge gibt. Warum nicht auch ein Bier mit Rum? Bier mit flavored Vodka oder Tequila gibt es ja auch schon.

Captain Morgan Mutineer-Meuterer-Freibeuter

Mit dem Captain Morgan Mutineer setzt man gekonnt weiter auf das Meuterer & Freibeuter Konzept, das man schon mit dem weißen und braunen Rum in der öffentlichen Werbung verfolgt. Trink es nicht allein, sondern mit Deiner Mannschaft, Crew, Freunden oder Partnern. Es soll in Geselligkeit, kalt und mit Genuss getrunken werden. Und ja, ich denke das angestrebte Konzept geht auch ganz gut auf. Der Captain Morgan Mutineer kommt in der klassischen 0,33 l Flaschen und trinkt sich gut gekühlt leicht und locker weg. Doch kommen wir mal zur Optik und dem ersten Antrunk.

Mutineer – Or not Mutineer. Der Morgan danach

Ich habe es getrunken und muss sagen, ja ich bin ein Freibeuter! Es schmeckt und ich hatte auch nach 2-3 Flaschen keinen dicken Kopf, was bei mir doch schnell passiert. Das ist schon einmal ein gutes Zeichen und spricht für die Qualität von Captain Morgan Mutineer. Was die Optik von Captain Morgan Mutineer betrifft bin ich der Meinung, wäre noch etwas Potenzial drin gewesen. Das Etikett ist auf alt und nostalgisch getrimmt und in den Farben von Captain Morgan gehalten. Mich persönlich spricht die Optik nicht so an und ob die Zielgruppe zwischen 21-29 Jahren darauf abfährt, wird man im Abverkauf vom Captain Morgan Mutineer sehen. Der erste Kaufimpuls ist immer optisch und der zweite nach dem Genuss.

 

Beitrag alternativ:  Captain Morgan Mojitio in der Dose

 

Der erste Antrunk

Ich war überrascht. Wenn man Rum flavored Beer liest, erwartet man beim trinken sofort die große Rum Keule oder einen gewissen Rum Kick. Doch beim Captain Morgan Mutineer muss man sich den Geschmack und den Genuss beim ersten Mal erkämpfen. Der erste Schluck hat einen guten runden Bier Geschmack eines hellen Bieres gefolgt von einer Zitronennote. Im ersten Moment hat man einen frischen Anklang eines Radlers, der im Nachgang mit leichten Vanille und dem zugesetzten Rum Aroma ausklingt. Alles wirkt gut und im Einklang, ohne das irgendein Geschmack stark überwiegt. Gut gekühlt schmeckt der Freibeuter recht ordentlich.

Fazit und Kaufempfehlung

Ich finde für den Sommer auf Ice, ist der “Captain Morgan Mutineer” diesen Sommer was neues und den Genuss wert. Einzig der Preis für den Freibeuter ist grenzwertig. Auch wenn sich der Morgan Mutineer als Szene Getränke etablieren möchte, ist eine Preispolitik a la Corona fast schon anmaßend. Wäre es nicht vielleicht sinnvoll gewesen das Getränke erst einmal auf dem Markt zu positionieren und dann an der Preisschraube zu drehen. Wer das Getränk mag wird dann auch ein paar Euro mehr für den Captain Morgan Mutineer ausgeben. Ich selber bin nicht gewillt diese Preispolitik zu unterstützen und werde mir nur mal ab und an mal eine Flasche kaufen und in Ruhe mit viel Spass genießen. Mehr zum Captain Morgan Mutineer erfahrt Ihr im Video ab 9:15 Min.

4 Kommentare

  • Michael

    Völlig enttäuschend das so genannte Rum-Bier. Es ist weder das Eine, noch das Andere, sondern so ziemlich das Übelste, was man für viel zu viele Euros sich andrehen lassen kann. Schon im Antrunk schmeckt man den Kunststoff. Der Nachklang ist abgestanden, als hätte man die Getränkereste der letzten Party zusammengeschüttet. Da rettet auch die hübsche Optik nichts mehr. Mein Tipp: für’s selbe Geld lieber im Craft Beer-Regal zugreifen!

    • Mirko Drescher

      Vielen Dank erst einmal für deinen Kommentar. Sortieren wir einmal kurz. Zu allererst – das nicht alles immer so schmeckt wie es zum Teil beschreiben wird – haben wir schon vielfach bei anderen Produkten schon festgestellt. Ich habe auch im Artikel und Video beschrieben, das es alles andere als nach Rum schmeckt. Das zweite, was mich an deinen Kommentar irritiert, ist die Aussage von dir, das das Bier im Antrunk nach Kunststoff schmeckt. Auch die Aussage, “das der der Nachklang abgestanden, als hätte man die Getränkereste der letzten Party zusammengeschüttet – schmeckt – ist für mich nicht nachvollziehbar. Würde das Getränk so schmecken, würde der Hersteller es wohl nicht auf den Markt bringen. Was die Craft Beer Range angeht, stimme ich dir auf jeden Fall zu.

      • Michael

        Danke für das rasche Feedback. Die von mir geöffnete Flasche (0,33) kam aus dem Kühlschrank. Benutzt habe ich ein Verkostungsglas. Leider komme ich nicht umhin: bei jedem Schluck gab es zunächst eine deutlich wahrnehmbare Note, die mit PVC in Verbindung bringe. Dieser erste Eindruck würde recht rasch von einer beachtlichen Zitrusnote verdrängt, die leider auch mehr an Backaroma erinnert, statt an Frucht. Vor allem mit einem zeitlichen Abstand hallt ein Geschmack nach sehr abgestandenem hellem Bier nach. Für einen Fünfer lässt man Radeberg besser links liegen und schaut mal in Köstritz nach den Meisterwerken. Es muss ja nicht gleich ein ganz großes Craft Beer sein.

        • Mirko Drescher

          Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich denke so kann jeder etwas damit anfangen. Danke dafür. Ich bin mal gespannt, ob es auch noch andere Leser gibt, die deinen Eindruck teilen.

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