Heilwasser & Mineralwasser-Was ist der Unterschied?

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Heilwasser & Mineralwasser-Was ist der Unterschied?

Heilwässer sind die Königinnen unter den Wässern. Ein besseres und gesünderes Wasser kannst Du nicht finden. Aber was macht ein heilendes Wasser aus? Wie kommt es zustande und wer legt eigentlich fest, was ein Heilwasser ist und was nicht? Welche Kriterien müssen erfüllt werden, damit ein Wasser das Prädikat ´Heilwasser´ bekommt?

Kriterien, die erfüllt werden müssen

Zunächst einmal musst Du grundsätzlich unterscheiden zwischen einem Mineralwasser und einem Heilwasser. So gut das Mineralwasser auch sein mag, wenn es keine staatliche Zulassung (in Deutschland und Österreich) nach dem Arzneimittelgesetz bekommen hat, ist es auch kein Heilwasser. Um staatlich erfolgreich geprüft zu werden, müssen folgende Ansprüche erfüllt sein:

– Das Wasser muss von einem unterirdischen und vor allem vor Verunreinigungen geschützten natürlichen Wasservorkommen stammen.
– Es muss direkt an dieser Quelle abgefüllt werden, das heißt, dass es nicht offen transportiert werden darf, weil es dann schließlich wieder Verunreinigungen ausgesetzt wäre.
– Es muss nachgewiesen werden, dass das zu prüfende Wasser besondere Vorkommen von Mineralien und Spurenelementen aufweist, welche auch nachweislich bei verschiedenen Beschwerden eine heilende Wirkung entfalten.
– Ein Liter dieses Heilwassern enthält mindestens ein Gramm gelöste Spurenelemente beziehungsweise Mineralstoffe.

Sanfte Unterstützung bei bestimmten körperlichen Problemen

Heilwasser & Mineralwasser/ ©Mirko Drescher

Heilwasser & Mineralwasser/ ©Mirko Drescher

Sind diese Kriterien erfüllt, wird das Wasser von einem Mineralwasser zu einem Heilwasser hochgestuft, welches wiederum als Arzneimittel gilt. Aber jedes heilende Wasser hat unterschiedliche Mengen der jeweiligen Inhaltsstoffe in sich und je nach Zusammensetzung und Menge, wirken diese Spurenelemente und Mineralstoffe günstig auf die Funktionen des Stoffwechsels des Körpers. So können die verschiedenen Organe wie Herz, Kreislauf, Nieren oder Magen und Darm positiv durch dasHeilwasser beeinflusst werden. So entfaltet sich letztendlich die heilende Wirkung des besonderen Wassers.

Mineralwasser versus Heilwasser

Doch auch ein gutes Mineralwasser hat durchaus eine heilende Wirkung. Diese wird vor allem durch den langfristigen Genuss eines solchen hochwertigen Mineralwassers hervorgerufen. Premium-Marken wie Staatlich Fachinger oder Steinsieker können auch langfristig ohne Bedenken getrunken werden. Bei einem speziellen Heilwasser ist davon – bis auf in weniger Einzelfällen – eher abzuraten, weil oft gewisse Dosierungen an Mineralstoffen darin mittel- und langfristig zu hoch sind und dann schaden können. Ein Heilwasser ist also optimal für eine akute, kurzfristige Wirkung – ein hochwertiges Mineralwasser ist dagegen hervorragend geeignet, um sich langfristig gesund zu trinken.

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