Kaffee, gesunder Begleiter oder Zerstörer?

Trinktipps für die kalte Jahreszeit

Kaffee, gesunder Begleiter oder Zerstörer?

Kaffee ist für viele Menschen der tägliche Begleiter im Alltag und nicht mehr weg zu denken. Ob nun schwarz oder mit Milch und Zucker ist dabei egal. Meist ist der Kaffee das erste Getränke am frühen Morgen. Der erste Gedanke am frühen Morgen. Coffee ist das am häufigsten konsumierte Getränk der Welt, sowohl Zuhause als auch im Büro. Trotzallem rührt seit jeher unter den vermeintlichen Kaffee Experten die Debatte – stellt Koffein im Coffee langfristige negative Folgen für den eigenen Körper dar?

Kaffee als legale Droge?

Wie bei so vielen wissenschaftlichen Debatten gibt es sowohl eiserne Verfechter als auch absolute Gegner der These, “Kaffee sei gesund oder ungesund”. Einen soliden Überblick erhält man, wenn man sich sowohl positive als auch negative Aspekte des täglichen Konsums von Kaffee vor Augen führt. Zwei bis drei Tassen Coffee trinken Deutsche im Durchschnitt täglich und somit gehört der Wachmacher längst zur Routine im hektischen Alltag. Passend zu diesem Faktor wirkt das Getränk – wenigstens für einen kurzen Zeitraum stimmungsaufhellend, da durch den Genuss körpereigene Botenstoffe wie etwa Dopamin oder Noradrenalin freigesetzt werden. Somit fungiert er ähnlich wie eine Art Droge und sorgt für den von vielen geschätzten “Kick”. 

Kaffee trinken gegen Diabetes

Coffee kann ein nützlicher Helfer bei Verdauungsproblemen sein, da er, selbst in geringer Dosis den Prozess enorm und aktiv beschleunigt. Ein Phänomen, das viele Konsumenten sicher bestätigen können. Doch nicht nur persönliche Erfahrungen des Konsums, auch Studien weisen viele positive Ergebnisse vor. So soll Kaffee positive Auswirkungen im Bezug auf Diabetes haben.  Drei bis vier Tassen am Tag könnten das Risiko, an Diabetes zu erkranken, sogar um 50 Prozent senken. Als Grund für diese These wird die kaffeebedingte, dauerhafte Senkung des Cholesterinspiegels angegeben. Ein weiterer gesundheitlicher Aspekt der für Kaffeetrinker oder solche die es werden wollen, von Interesse sein könnte: Statistisch gesehen verkalken Arterien von Kaffeetrinkern weniger häufig. Weiterhin widerlegen Studien aus Korea die Warnung, Kaffee sei schlecht für das Herz. Wissenschaftliche Beweise lassen sich dafür nicht finden.

Kaffee und seine Risiken

Besonders in hohem Maße sei Koffein gesundheitsschädigend. Die Folgen sind Schlaflosigkeit, Unruhe und sogar Herz-Rhythmus Störungen für den Konsumenten. Außerdem wird angenommen, dass bei zu starker Gewöhnung das Gehirn ohne Kaffee gar nicht mehr auskommt. Es stelle sich also eine Art der Abhängigkeit in Verbindung mit Coffee ein. Entzugserscheinungen können sein: Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Benommenheit. Es ist also nahe liegend, dass empfindlichere Personen eher von zu hohen Dosen an Kaffee fern zu halten sind. Vorurteile hingegen, dass Coffee dauerhaft zu einer Dehydrierung des Körpers führe oder krebserregend sei, wurden in letzter Zeit durch seriöse wissenschaftliche Studien widerlegt. Ob man diesen Glauben schenkt oder nicht, sei jedem selbst überlassen, ebenso wie die Tatsache, ob man sich der täglichen Kaffeedosis und Koffeinzufuhr hingibt oder nicht. Dennoch gilt im Endeffekt: Jeder hat das Recht, selbst zu entscheiden was er seinem Körper zuführt und was nicht.

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